Watzschwitz
Ortsnamen:
1488 : Wezcewitz
1495 : Watzschitz
1538 : Wathschatz
1550 : Wathschitz
1555 : Wathschwitz
1590 : Waschitz
1791 : Wazschwiz
Eingemeindung:
1950 nach Hohburg
2012 nach Lossatal
Einwohner:
93 (Stand: 31.12.2016)
Der Ortsname ist fast ein Zungenbrecher. Deshalb nennen die Bewohner ihren Ort einfach Watzsch. Der Flecken, einstmals Vorwerk des Kühnitzschen Rittergutes, hat eine Durchgangsstraße, an der links und rechts einige Bauernhöfe liegen. Erhalten hat sich mit der im Jahre 1527 erbauten Schickemühle der Name der alten Wassermühle - vermutlich der Rest vom einstigen Schickedorf. Die „Schicke-Brück“ war früher für die Straße von Wurzen nach Belgern ein wichtiger Lossa-Übergang. Am anderen Dorfende steht ein modernes Autohaus. Ein Mini-Fußballfeld dient sportlichen Aktivitäten von Jung und Alt. Ruinenreste erinnern an die legendäre Gaststätte, in der Hechts Emma ein beherztes Regiment führte.
Watzschwitz wurde erstmals im Jahre 1488 urkundlich als „Wezcewitz“ erwähnt. Später entwickelte sich der Name zu „Wathschatz“ und „Waschitz“. Heute leben im Ort 95 Einwohner. Bereits im Jahre 1950 wurde Watzschwitz nach Hohburg eingemeindet und kam schließlich im Jahre 2012 nach Lossatal.